Chorstadt Hannover

Aktuelles

Neue CD des Mädchenchor Hannover

InkakantateIm März wurde die neue CD „Inka-Kantate/Savitri” mit dem Mädchenchor Hannover und dem Arte Ensemble Hannover von Radio NDR Kultur ausführlich vorgestellt.

„Inka-Kantate” nennt Andreas N. Tarkmann sein neuestes Werk: Die „Sonnenjungfrauen” waren in der Inka-Kultur junge Mädchen, die frühzeitig ihren Familien entrissen wurden, isoliert in einem Kloster lebten und für die Ausgestaltung des religiösen Sonnenkults zuständig waren. Librettist Markus Pohlmeyer entwickelte aus dieser historischen Überlieferung eine Folge von sechzehn Gesängen, die zwar fiktiv sind, aber glaubhaft das Leben der Töchter der Sonne aus deren Sicht erzählen. Tarkmann entwickelte dazu eine eigene Musiksprache, die er dem Mädchenchor Hannover auf den Leib geschrieben hat.

Gustav Holsts Kammeroper „Savitri” wiederum ist eine treffliche Ergänzung – sie geht auf eine Episode aus dem gleichnamigen altindischen Epos zurück. Der Mädchenchor kann unter Leitung von Gudrun Schröfel in beiden Werken seine klanglichen Stärken voll zur Geltung bringen.

Die CD mit einem ausführlichen Booklet ist ab sofort im Handel oder direkt über den Mädchenchor erhältlich.

Die Vielfalt des A-cappella: 19. Internationale A-cappella-Woche Hannover

logo iawh2019Bei der diesjährigen Ausgabe vom 27. April bis 5. Mai wird die facettenreiche Ausrichtung des Festivals deutlicher denn je: Meditativ, tanzbar, geistig und poppig – das Programm der 19. Internationalen A-cappella-Woche Hannover glänzt wieder mit seiner Vielfältigkeit. Eine Woche lang begeistern Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern das Publikum mit ihrem Gesang: Rock, Jazz, Klassik oder sogar Barock – hier zeigt sich, was die menschliche Stimme alles zu bieten hat. Und mitmachen ist nicht nur erlaubt, sondern gewünscht: Originelle Workshops und Vorträge, kostenfreie Meisterkurse sowie der tägliche A-cappella-Singtreff gehören zum festen Bestandteil des Festivals und sorgen für das so beliebte Gemeinschaftsgefühl.

Mit Chanticleer, iNtrmzzo, Accent, Ensemble Stimmimpuls, Stile Antico, Latvian Voices, Hörbänd, Yeomen, Elephant Claps, African Vocals und der legendären Real Group konnte der Veranstalter Lausch Kultur Hannover e.V. erneut außergewöhnliche Ensembles verpflichten, die ein interessantes Festival garantieren.

Alle Termine der 19. Internationalen A-cappella-Woche Hannover haben wir für Sie in unserem Veranstaltungskalender aufgeführt. Dort finden Sie auch weitere Informationen zu den auftretenden Ensembles.

linkwww.acappellawoche.com

Neue Rubrik „Projekte”

Unter dem Menupunkt „Weiteres” finden Sie ab sofort einen Unterpunkt „Projekte”, der den auf chorstadt-hannover.de eingetragenen Chöre die Möglichkeit bietet, für besondere Aktionen werben können.

Stellen Sie Ihr Projekt vor – aber es sollte musikalische Qualität versprechen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

11. CHORTAGE HANNOVER 2019 werfen Schatten voraus

Balken Chortage 2019Vom 22. bis 29. Juni 2019 finden die 11. CHORTAGE HANNOVER statt. Dabei wird es zum dritten Mal ein Mitsingkonzert im Großen Sendesaal des NDR-Funkhauses geben: Mit Samson (HWV 57) steht am 23. Juni erneut ein Oratorium von Georg Friedrich Händel auf dem Programm.

Eröffnet werden die diesjährigen CHORTAGE aber mit einem echten Knüller: In der Christuskirche sind mit molto cantabile (Luzern/Schweiz) und I vocalisti (Lübeck) zwei absolute Spitzenchöre zu Gast. Die Jazz- & Pop-Night am 27. Juni wie auch die Lange Nacht der Chöre am 28. Juni sind zweigeteilt, um der Vielzahl der angemeldeten Ensembles Möglichkeiten zum Auftritt zu geben. Die CHORTAGE 2019 werden am 29. Juni mit zwei A-cappella-Konzerten mit herausragenden Chören aus der hannoverschen Chorszene enden.

Das Teilnehmerfeld steht seit einigen Wochen fest; das Programm der CHORTAGE HANNOVER 2019 (sowie in Kürze auch die teilnehmenden Ensembles) finden Sie auf der Website der CHORTAGE HANNOVER unter linkProgramm 2019.

Der Kartenvorverkauf startet voraussichtlich Anfang April 2019 bei den bekannten VVK-Stellen.

Berichte zu früheren CHORTAGEN sowie zahlreiche Fotoimpressionen finden Sie ebenfalls auf der Website der CHORTAGE HANNOVER unter linkRückschau.

Gudrun Schröfel übergibt Mädchenchor an Andreas Felber

gudrunschroefelAls der Mädchenchor Hannover 1952 von Heinz Hennig – auch Gründer des Knabenchors Hannover – und Ludwig Rutt ins Leben gerufen wurde, war dies allein der Kritik geschuldet, dass sein Knabenchor ja nur der einen Hälfte aller Kinder und Jugendlichen eine musikalische Heimat bieten konnte. Wenige Wochen nach der Gründung übergab Hennig die Leitung des neuen Chores an seinen Studienfreund Ludwig Rutt.

Fast ein halbes Jahrhundert lang entwickelte Rutt bis zu seinem Ausscheiden 1998 den Mädchenchor zu dem hellstrahlenden Aushängeschild der hannoverschen Chorszene, das er auch heute noch ist – davon mehr als zwei Jahrzehnte gemeinsam mit Gudrun Schröfel. 1998 übernahm sie die alleinige Verantwortung. Dass der Chor seine national und international herausragende Reputation bis heute ausbauen und festigen konnte, ist auch der Verdienst seiner Leiterin.

andreasfelberAm 20. Januar 2019 zum Neujahrskonzert stand Gudrun Schröfel ein letztes Mal auf der Bühne der hannoverschen Staatsoper, um „ihren” Mädchenchor zu leiten. Danach übergab sie die alleinige Leitung des Chores an Andreas Felber, der bereits vor zwei Jahren als neuer Leiter vorgestellt wurde und den Chor seitdem gemeinsam mit Schröfel leitete. Gudrun Schröfel wird nunmehr als Ehrenchorleiterin den Chor weiter unterstützen. Andreas Felber dirigiert sein erstes Konzert als alleiniger Leiter des Mädchenchores am 15. Juni 2019 in der Christuskirche.

linkwww.maedchenchor-hannover.de

© Anke Schröfel (Bild oben) / © Bruno Meier (unten)

Deutsches Chorfest 2020 Leipzig

Bald drei Jahre ist es her, da stand Stuttgart ganz im Zeichen der Chormusik: Beim Deutschen Chorfest 2016 teilten sich 400 Chöre in insgesamt rund 700 Veranstaltungen die Bühnen der Stadt. Nun steht der nächste Termin fest: Das Chorfest 2020 wird vom 30. April bis 3. Mai in Leipzig stattfinden.

Die Teilnahme ist wieder für alle Chöre und Gesangsensemble aller Genres und Besetzungen offen, vom Männergesangverein bis Vocal Band, vom Kinderchor bis Kantorei. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, in Leipzig gesanglich aktiv zu werden. So können sich die teilnehmenden Chöre und Ensembles in einem Wettbewerb messen oder in den Konzertsälen, Kirchen und sozialen Einrichtungen Leipzigs auftreten.

Weitere Infos in Kürze unter linkwww.chorfest.de.

Branchentreff chor.com ab 2019 in Hannover

logo chorcomAb dem Jahr 2019 wird die Landeshauptstadt Hannover im Musikland Niedersachsen als UNESCO City of Music neue Heimat der chor.com, des alle zwei Jahre vom Deutschen Chorverband ausgerichteten Branchentreffs der Vokalmusikszene. Die Pläne hierzu präsentierte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok gemeinsam mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, dem Präsidenten des Deutschen Chorverbands, Dr. Henning Scherf, und dem Künstlerischen Leiter der chor.com, Moritz Puschke, der Öffentlichkeit.

„Hannover ist eine UNESCO Creative City of Music mit einer herausragenden Chorlandschaft. Viele der mehr als 400 Chöre gehören zu den besten des Landes Niedersachsen, manche sind bundesweit und international bekannt, wie unter anderem der Mädchenchor und der Knabenchor Hannover, der Norddeutsche Figuralchor, die Capella St. Crucis oder das Junge Vokalensemble. So ist es nur folgerichtig, dass die chor.com, der nationale Chor-Branchentreff des Deutschen Chorverbands – Festival, Messe und Workshop-Format zugleich – ab 2019 nach Hannover kommen wird“, erklärt Oberbürgermeister Stefan Schostok. „Die chor.com ist eine hochattraktive Veranstaltung für AusstellerInnen, KünstlerInnen und VertreterInnen der Musikwirtschaft gleichermaßen, die in Hannover nun auch den anderen UNESCO Creative Cities zugänglich gemacht wird. Hiermit wird diese Veranstaltung auf ein internationales Level gehoben.“

Die chor.com 2019 findet vom 12. bis zum 15. September 2019 statt und beinhaltet mehr als 200 einzelne Veranstaltungen mit 180 beteiligten DozentInnen, über 25 mitwirkenden Chören und Ensembles und rund 100 Ausstellern aus ganz Europa – mit einem Themenspektrum, das sich von Historischer Aufführungspraxis über die Erarbeitung neuer dramaturgischer Formate bis hin zur Entwicklung von Konzepten für das Singen und Musizieren mit Geflüchteten erstreckt. „Die chor.com ist damit die Antwort auf den Strukturwandel in der Chorszene: Sie bedeutet Vernetzung, Weiterbildung, Hörgenuss“, so Moritz Puschke, Künstlerischer Leiter der chor.com. „Hier kommen Dirigenten, Dramaturgen, Musikpädagogen, Verleger und Chormanager zusammen, um ihr Wissen auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die alltägliche musikalische Arbeit zu erhalten. Und die beteiligten Ensembles präsentieren das, was am Tag vermittelt wurde, am Abend auch dem Publikum in ihren Konzerten.“

Ein Fokus wird dabei zudem – in engem Austausch mit den ProtagonistInnen in Hannover und Niedersachsen – auf regionalen kulturellen, bildungspolitischen und pädagogischen Themen des Singens und der Chorszene vor Ort liegen. Anlässlich der chor.com sollen beispielsweise musikalische Projekte in Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen aus Hannover und ganz Niedersachsen durchgeführt werden. Zentraler Veranstaltungsort für die chor.chom-Workshops und das Forum wird das Hannover Congress Centrum (HCC), die rund 30 Konzerte finden vor allem in den Kirchen, Konzertsälen und Clubs der hannoverschen City statt.

linkchor.com

Welcome Board für geflüchtete Musikschaffende

Kennen Sie geflüchtete oder immigrierte Musiker/innen? Können Sie sich vorstellen, geflüchtete Musikschaffende in Ihre Arbeit einzubinden, bzw. ihnen eine Bühne zu bieten?

Musikland Niedersachsen arbeitet seit Juli mit der Projektkoordinatorin Jamila Al-Yousef daran, neu angekommene Menschen mit verschiedenen Maßnahmen zu unterstützen, im niedersächsischen Musikleben Fuß zu fassen.

Das Welcome Board ist eine gemeinsame Initiative von der Musikland Niedersachsen gGmbH und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Wir möchten Begegnungsräume und eine nachhaltige Öffnung in zwei Richtungen schaffen: Einerseits setzen wir uns für gelebte Offenheit in den hiesigen Institutionen gegenüber Musik und Menschen aus anderen Regionen der Welt ein. Andererseits möchten wir den Angekommenen die Musiklandschaft Niedersachsens näherbringen und Wege zur Teilhabe und nachhaltigen Integration im kulturellen und gesellschaftlichen Leben aufzeigen.

Ihr Kontakt:

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linkwww.welcomeboard-niedersachsen.de